Author: singit

Auch in diesem Jahr werde ich wieder auf der Ruhrtriennale arbeiten. Die Produktion Diamante von Mariano Pensotti in der Kraftzentrale wird u.a. von mir tontechnisch betreut.

Für die Ruhrtriennale baut der 1973 in Buenos Aires geborene Filmregisseur, Theatermacher und Schriftsteller Mariano Pensotti, in die Kraftzentrale in Duisburg eine begehbares Modell von Diamante, einer Stadt im Privatbesitz eines Unternehmens.
Darin erleben wir zusammen mit den Einwohner*innen – gespielt von argentinischen und deutschen Darsteller*innen –, wie sich die Stadt im Laufe eines Jahres von einer florierenden sozial-kapitalistischen Utopie in ein präapokalyptisch anmutendes Horrorszenario verwandelt: Allmorgendliche, gemeinsame Sportübungen und allabendliches, gemeinsames Musizieren werden abgelöst von Raubüberfällen und der Angst vor den Anderen, die in den umliegenden argentinischen Dörfern wohnen.

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Ein Programm mit starken Kontrasten. Salon-Musik der 1920er Jahre trifft auf Neue Musik von heute, trifft auf Songs, trifft auf Jazz und Kompositionen mit Sprache.

Sonntag, 24.6.18 um 12 Uhr Tiendschuur, Landcommanderij Alden Biesen, Kasteelstraat 6, 3740 Bilzen

The singer, Gunnar Brandt-Sigurdsson, is eager to use his voice in any way he can, as a tenor, countertenor. Academie Tongeren’s Pentagoon Kwartet focuses on jazz, pop and variety. The rest is up to the pianist Johan Bossers: classical, experimental, salon and protest music, with a bit of lounge garbage between the acts. Together they take on a labyrinth of practices and vocal techniques: pop, classical, Dada, cabaret, protest, variety, heavy metal, baroque, electronics, video, experimental, jazz and so on.

https://www.albanovafestival.com/en/activities/johan-bossers-gunnar-brandt

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Kompakt-Seminare im Studiengang Regie.

In diesem Semester gab ich im Mai einen Lehrauftrag rund um das Thema Tontechnik. Eigene Aufnahmen wurden erstellt, editiert und zu einer kurzen Aufführung gebracht. Übergreifendes Thema war hier der innere Monolog.

Im Juni gab es ein Seminar zum Thema Sprechen und Sprache. In diesem intensiven Workshop haben wir von der Anatomie und Physiologie der Stimme bis zur Stimmbildung und zum Einzelunterricht vor der Gruppe viele Aspekte behandeln können.

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…des goûts et des couleurs…? (Über Geschmack und Farben lässt sich bekanntlich nicht streiten..)

Ein Programm mit starken Kontrasten. Salon-Musik der 1920er Jahre trifft auf Neue Musik von heute, trifft auf Songs, trifft auf Jazz und Kompositionen mit Sprache. Eine kurze Zusammenfassung sieht man hier:  https://vimeo.com/207459189

Termine: 24. Feb 2017 Tongeren / 26. Feb 2017 Brüssel

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„Unerhört“ Konzert für Klaviermusik, Stimmen und Elektronik mit Johan Bossers und Gunnar Brandt-Sigurdsson

Der Ausklang eines Akkordes kann ein kleines Universum sein. Das Stück suite no.11 (von Giacinto Scelsi, 1956) ist der Versuch mit Hilfe von virtuosen „Tasten-Choreografien“ etwas über das Wesen des Klanges herauszufinden. Der belgische Pianist Johan Bossers hat die Komposition 1995 in einer Erstaufnahme eingespielt. Eigens für dieses Konzert wird ein Ensemble von vier Solistinnen sich in die Klänge der verstärkten Klavier- Akkorde einfügen. Ein mehrfarbiger Klang entsteht.

Dazu in schroffem Gegensatz: DIE DA (von Christoph Ogiermann, 2007). Ein Abgesang auf die Ausbeutung der eigenen Ressourcen und gleichzeitig eine musikalische Momentaufnahme über die derzeitige Lebens-Situation zweier Musiker. Inspiriert von der Theaterarbeit René Polleschs werden die beiden Musiker in DIE DA von dekonstruierten Klängen ihrer eigenen Instrumente, Gesang und Klavier, überrollt und schließlich von ihren medialen Doubles verschluckt. Ein Parforce-Ritt durch die „mein Haus, mein Auto, mein Bank-Konto“-Atmosphäre, inklusive „Plastic-Smile“-Song als Outro

Konzert der projektgruppe neue musik bremen in der Reihe REM in Kooperation mit oh ton Förderung aktueller Musik e.V. und der Schwankhalle Bremen.

Termine: 7. Feb 2018 Aula Uni Oldenburg / 10. Feb 2018 Schwankhalle Bremen

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Litanies pour un retour —
Songs und Chansons mit Stimme und Piano

Sehnsucht – das Gefühl des innigen Verlangens – kann zu einem starken Motor werden. Die Suche nach dem Vermissten nimmt viele Formen an und zieht sich als Thema durch dieses Programm, welches auf die Essenz reduzierte Interpretationen der Songs und Chansons so unterschiedlicher Künstler wie Jaques Brel, Tom Waits, Peter Gabriel und Weiteren zeigt. Gunnar Brandt-Sigurdssons Stimme wird von Lasse Dinter an den Tasten begleitet.

Gunnar Brandt-Sigurdsson ist als Sänger, Tontechniker, Stimmbildner und Dozent tätig und arbeitet unter anderem mit den Hochschulen in Bremen, Oldenburg, Hamburg, Hannover und der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin sowie der Ruhrtriennale Bochum und Promenade Oldenburg zusammen. Lasse Dinter gründete das Musikhaus Dinter und ist damit über die regionalen Grenzen bekannt geworden. Beide Künstler leben in Oldenburg.

Fr 12.05.2017 |  ca. 22.45 Uhr – Oldenburgisches Staatstheater Hauptfoyer
Eintritt frei

Sylvia Massy hat jüngst ihr Buch „Recording Unhinged„ veröffentlicht. Darin beschreibt sie ihre außergewöhnlichen Aufnahmemethoden und ihre interessanten Begegnungen mit diversen Sternen der Musikwelt.
Im November hatte ich mit einer kleinen Gruppe die Möglichkeit, Sylvia bei der Arbeit zu beobachten und ihr dabei allerlei Fragen zu stellen.

Artikel über den Recording Workshop

Der Workshop fand auf Schloss Röhrsdorf bei Dresden in den Castle Studios statt.

Titelbild: (c)Illustration by Sylvia Massy

Die projektgruppe neue musik Bremen veranstaltet ihr diesjähriges Festival unter dem Titel:

Das Maul ist der Text – Stimmen im Spektrum zeitgenössischer Klangaktionen

Im Rahmen der Gesprächsrunde I habe ich einen Redebeitrag mit dem Titel

Von der Luft zum Ton

Gunnar Brandt-Sigurdsson (Deutschland) Sänger, Atem-, Sprech- und Stimmlehrer
26. November 2016, 11 Uhr, Schwankhalle, Buntentorsteinweg 112

Auf der Ruhrtriennale 2016 betreue ich als Tonmeister die Eröffnungsproduktion Alceste, Musiktheater von Christoph Willibald Gluck (1714-1787).

Ensemble B´rock und unter der Leitung von René Jacobs
Regie: Johan Simons

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Die Arbeit Redepausen von Sigrid Sigurdsson und Gunnar Brandt-Sigurdsson ist zur Zeit teil der Ausstellung „ …und eine welt noch“ im Kunsthaus Hamburg. Diese nimmt das Werk der herausragenden Künstlerin Hanne Darboven (1941 – 2009) als Ausgangspunkt, um aus der Perspektive einer jüngeren internationalen KünstlerInnengeneration die Aktualität und Relevanz ihres Schaffens aus heutiger Sicht zu betrachten.

Die Arbeit Redepausen im Detail

Siehe Kunsthaus Hamburg und Artikel taz