August 2015

Den Klang des Orchesters in seiner Direktheit und Natürlichkeit zu belassen und trotzdem den Raum der Kraftzentrale in Duisburg für 1300 Zuhörer homogen zu füllen, war die Herausforderung. Die WAZ (29.8.15) hat in der Konzertkritik die Tontechnik sogar lobend erwähnt:

„Tolle Tontechnik – Das Ensemble klingt sehr homogen und selbst die größeren Chorsätze sind sehr gut durchhörbar. Ein großes Lob verdient auch die Tontechnik in der Kraftzentrale. Obwohl man die Mikrofone auf der Bühne und die Lautsprecher an der Decke sieht, hat man den Eindruck, dass die Musik immer den kürzesten Weg vom Interpreten zum Ohr des Publikums findet.“

Besetzung/ Mitwirkende

Sopran – Sophie Karthäuser
Tenor – Maximilian Schmitt
Bass – Johannes Weisser
B’Rock Orchestra, Collegium Vocale Gent

Musikalische Leitung René Jacobs
Film Julian Rosefeldt
Dramaturgie Tobias Staab
Musikdramaturgie Jan Vandenhouwe

Team Tontechnik:

Frank Böhle, Christian Dahley, Alexander Bednarz, Barak Koren
Gunnar Brandt-Sigurdsson (FOH)

Programmtext Ruhrtriennale: Unter der musikalischen Leitung des belgischen Dirigenten René Jacobs unterziehen Collegium Vocale Gent und B‘Rock Orchestra Haydns Partitur einer expressiven, geradezu vitalistischen Interpretation. Für die Aufführung in der Duisburger Kraftzentrale entwickelt der Berliner Künstler Julian Rosefeldt einen Film, ein bewegtes Szenenbild, das simultan zum Konzert abläuft. Der Film reflektiert die idealisierte Schöpfungsidee Haydns aus der Perspektive einer globalisierten Gegenwart. Inmitten einer Welt, die sich der Mensch längst Untertan gemacht hat, begeben sich Julian Rosefeldt und René Jacobs auf die Suche nach den Überbleibseln einer ursprünglichen Harmonie.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer der Ruhrtriennale e.V.

Eine Produktion der Ruhrtriennale.